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Berlin auf Medaillenkurs – Der Startschuss fällt am 26. September
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Das größte Sportfest der Welt
Vision Berlin+
Die Spiele bedeuten mehr als Rekorde und Medaillen. Sie sind das größte Sportfest der Welt: volle Stadien, Gänsehaut-Momente und Menschen aus allen Kontinenten, die gemeinsam fiebern. Für Athletinnen und Athleten ist die Teilnahme oft der Karrierehöhepunkt – und wenn am Ende eine Medaille winkt, wird aus einem Traum ein unvergesslicher Augenblick. Diese Energie trägt weit: auf die Ränge, in die Straßen, in die Herzen der Gastgeberstadt.
Ob diese olympische und paralympische Welle bald Berlin und seine Partnerregionen erfasst, entscheidet sich maßgeblich in Baden-Baden: Bei der außerordentlichen DOSB-Mitgliederversammlung stimmt der Verband über den nationalen Kandidaten ab. Im Rennen sind neben BERLIN+ auch München sowie die Region KölnRheinRuhr.
Gemeinsam stärker: BERLIN+
Regional und nachhaltig
BERLIN+ denkt Olympische und Paralympische Spiele regional und nachhaltig. Die Idee: bestehende Stärken bündeln, Wege kurzhalten und Infrastruktur ressourcenschonend nutzen. Berlin bringt etablierte Stadien, Hallen und Strecken ein; die Partnerregionen steuern besondere Kulissen und erfahrene Austragungsorte bei – etwa den Kanupark Markkleeberg und die Red Bull Arena in Leipzig, aber auch Standorte in Brandenburg an der Havel, Rostock-Warnemünde und an der Ostseeküste.
So sollen die Spiele bezahlbar, nachhaltig und ein echter Gewinn für die Menschen vor Ort werden. BERLIN+ versteht Olympische und Paralympische Spiele nicht als Event für wenige Wochen, sondern als Impuls für langfristige Zusammenarbeit, Beteiligung und Vernetzung über Ländergrenzen hinweg.
Die Spiele mitten in der Stadt
und der lange Weg bis 2029
Die Spiele sollen in Berlin nicht nur dort stattfinden, wo Medaillen vergeben werden. Herzstück ist der geplante Olympische Parcours: ein Erlebnisweg, der das Olympiastadion mit dem Stadtzentrum und dem Tempelhofer Feld verbindet. Entlang der Route könnten temporäre Orte für Bewegung, Kultur und Public Viewing entstehen – Plätze, an denen die Berlinerinnen und Berliner gemeinsam Sport erleben und die besondere Atmosphäre spüren.
Eine temporäre Brücke über das Brandenburger Tor, von den Olympischen Ringen inspirierte visuelle Elemente und dezentrale Fanzonen sollen die Olympischen und Paralympischen Spiele dorthin bringen, wo die Stadt lebt: auf Plätze, in Parks, in die Nachbarschaften. So wird aus den Spielen ein offenes, vielfältiges Berliner Erlebnis – mitten im Alltag.
Der Weg zu den Spielen ist noch lang
aber der erste Schritt naht
Zunächst steht die DOSB-Entscheidung am 26. September bevor. Sollte sich der DOSB für BERLIN+ entscheiden, startet der internationale Bewerbungsprozess beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC). Im März 2027 soll das IOC-Exekutivkomitee den strategischen Dialog zur Vergabe 2036 eröffnen; Ende 2028 ist eine weitere Vorauswahl geplant. Die endgültige Entscheidung für 2036 wird voraussichtlich Mitte 2029 bei der IOC-Session fallen; für 2040 und 2044 steht der konkrete Vergabeplan noch aus.
Mehr als vier Wochen Olympische und Paralympische Spiele – ein Impuls für die Zukunft
Sollte BERLIN+ den Zuschlag als deutscher Kandidat erhalten, endet die Geschichte nicht mit der Abschlussfeier. Modernisierte Sportstätten, ein neues inklusives Wohnquartier, nachhaltige Projekte und neue Netzwerke bleiben – lange nachdem die olympische Flamme erloschen ist. Die Spiele werden dann nicht nur ein Ziel, sondern ein Motor für mehr Bewegung, neue Begegnungen, stärkere länderübergreifende Zusammenarbeit und echte Inklusion.
Noch ist all das Vision. Doch am 26. September könnte der erste große Schritt gemacht werden. Bis dahin heißt es in Berlin: Daumen drücken für BERLIN+!