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Die Berliner Strategie Sportinfrastruktur: Zukunftspläne für die Sportmetropole
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In Berlin geht es tagtäglich sportlich zu: internationale Großveranstaltungen wie das ISTAF Berlin oder der Berlin-Marathon, erfolgreiche Profiteams wie unter anderem der 1. FC Union, Hertha BSC, ALBA oder die Eisbären und eine vielfältige Vereins- und Breitensportlandschaft laden Berlinerinnen und Berliner, Besuchende und Sportbegeisterte aus dem Umland ein, Spitzensport live zu erleben oder selbst Trainings- und Bewegungsangebote wahrzunehmen. Damit Sport in all seinen Facetten in der Hauptstadt auch zukünftig auf höchstem Niveau stattfinden kann, braucht es eine leistungsfähige Infrastruktur. Dazu zählen insbesondere moderne Sportanlagen wie Hallen, Sportplätze oder Leichtathletikanlagen, die barrierefrei, möglichst energieeffizient und gut an öffentliche Verkehrsmittel angebunden sind. Sie bieten dem Breiten-, Vereins- und Spitzensport gleichermaßen optimale Bedingungen und stärken Berlins Rolle als internationale Sportmetropole. Unter anderem an diesem Punkt setzt die Berliner Strategie Sportinfrastruktur an, die im November 2025 von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport veröffentlicht wurde. Sie bildet das strategische Dach für die Weiterentwicklung der öffentlichen Sportstätten in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren und soll die Grundlage für eine moderne, nachhaltige und bedarfsgerechte Sportlandschaft in Berlin bilden.
Mit der Strategie reagiert die Senatsverwaltung auf zentrale Herausforderungen, denen Berlin als wachsende Metropole begegnet. Steigende Bevölkerungszahlen, neue Stadtquartiere und veränderte Sport- und Bewegungsgewohnheiten erhöhen und verändern den Bedarf an Sportanlagen. Insgesamt stehen den Berlinerinnen und Berliner sowie Besuchende an mehr als 1.100 öffentlichen Sportstandorten rund 4.800 öffentliche Anlagen zur Verfügung. Weitere Informationen und Zahlen sind in der Berliner Sportstättenstatistik 2025 aufgeführt. Viele bestehende Einrichtungen sind jedoch sanierungsbedürftig oder müssen an die aktuellen Anforderungen angepasst werden. Die Strategie empfiehlt daher, bestehende Sportstätten zu modernisieren, neue Anlagen dort, wo sie benötigt werden, zu schaffen und vorhandene Flächen bedarfsorientierter weiterzuentwickeln. Dabei gilt ein ganzheitlicher Ansatz. Sportstätten sollen zukünftig flexibler geplant werden, damit sie für unterschiedliche Sportarten zur Verfügung stehen. Zusätzlich soll auch die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Vereinen und weiteren Akteurinnen und Akteuren gefördert und gestärkt werden, um vorhandene Kapazitäten bestmöglich zu nutzen.
Ebenfalls im Fokus steht die nachhaltige Entwicklung der Berliner Sportinfrastruktur. Neubauten, aber auch Sanierungen sollen energieeffizient und ressourcenschonend umgesetzt werden. Und auch Barrierefreiheit spielt eine zentrale Rolle in der Planung und Umsetzung von Baumaßnahmen. Denn unabhängig von Alter oder individuellen Voraussetzungen sollen die Sportanlagen allen Berlinerinnen und Berlinern sowie Sportlerinnen und Sportlern zur Verfügung stehen und somit zu der vielfältigen Berliner Stadtgesellschaft passen.
Ob beim Fußball, Handball oder Basketball, im Wasser oder auf dem Rad – wie ein Spiel oder Rennen ausgeht, lässt sich nicht vorhersagen. Sportlerinnen und Sportler müssen flexibel reagieren und imstande sein, ihre Taktik anzupassen. Daran orientiert sich auch die Berliner Strategie Sportinfrastruktur. Statt einen starren Rahmen vorzugeben, soll sie langfristig Orientierung bieten, aber auch Gestaltungsraum für Politik, Verwaltung und die Bezirke hinsichtlich Prioritäten ermöglichen. Ein strategischer Ansatz, mit dem Berlin nicht nur in moderne Sportstätten für den Breiten-, Vereins-, Nachwuchs- und Spitzensport, sondern auch in die Zukunft der Stadt als Sportmetropole und attraktiver Austragungsort für nationale sowie internationale Sporthöhepunkte investiert.