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Fair gehandelt: Nachhaltige Ansätze für den Berliner Breitensport

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Pünktlich zur Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen launchen das Land Berlin und Kooperationspartner rund 1100 fair produzierte Basketballtrikots für den Berliner Breitensport.

Faire Basketballtrikots

Nothing but fair

Faire Basketballtrikots

Wenn in Berlin vom 4. bis zum 13. September 2026 die FIBA Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen stattfindet, erhoffen sich die teilnehmenden Mannschaften und ihre Fans neben guter Stimmung vor allem spannende und faire Matches. Dass es in Berlin zukünftig nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch in Sachen Ausrüstung ein Stück fairer zugeht, liegt an einer Kooperationsinitiative der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, des Landessportbundes Berlin, des Designbüros und Textilherstellers BetterNiceCool sowie des Aktionsbündnisses Fairer Handel Berlin. Denn pünktlich zum internationalen Basketball-Großevent präsentiert Berlin rund 1100 fair produzierte Basketballtrikots, mit denen die vier Vereine Türkiyemspor, CITY Basket Berlin, DBV Charlottenburg und der TuS Neukölln sowie das Rahmenprogramm des Deutschen Basketball Bundes ausgestattet werden.

Die Trikots sind als Singlets und Shootingshirts konzipiert und bestehen aus recyceltem Polyester. Hergestellt werden sie unter fairen Arbeitsbedingungen in Portugal. Die Besonderheit: Sie werden nur nach Bedarf produziert. So soll zum einen Überproduktion vermieden und zum anderen die Umwelt geschont werden. Weltweit werden insgesamt jährlich etwa 92 Millionen Tonnen Textilabfall produziert.1 In Deutschland beträgt der Anteil an Altkleidung jährlich rund 1,02 Millionen Tonnen.2 Wie viele der entsorgten Textilien aus dem Sportbereich stammen, lässt sich schwer beziffern. Die ressourcenintensive Herstellung von Sportartikeln und -textilien trägt jedoch ebenso zur Belastung von Umwelt und Menschen bei wie auch die Fertigung von Alltagstextilien. Und da Sport für viele Menschen ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens ist, besteht an diesem Punkt folglich auch großes Potenzial für nachhaltige Veränderungen. So auch in Berlin, wo rund 822.000 Menschen Mitglied in einem Sportverein sind.

Die Basketball-Weltmeisterschaft, aber auch die Einführung in den Berliner Spielbetrieb sind somit ein erster Test: wie kommen die fair produzierten Trikots an? Gleichzeitig möchte das Land Berlin aktiv ein Zeichen für fairen Handel setzen und gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern zeigen, was möglich ist. Die Trikots sind mit individuellen Designs je Verein erhältlich und preislich mit ähnlichen Produkten aus konventioneller Produktion vergleichbar. Dies ist dank der finanziellen Förderung des Landessportbundes Berlin aus dem Programm für fair gehandelte Sportartikel möglich. Denn in Berlin ist eben nicht nur auf, sondern auch neben dem Spielfeld Teamarbeit gefragt.

Die ersten 1100 Trikots sind deshalb Statement und Angebot zugleich. Sie werden von den ausgestatteten Vereinen zukünftig im Training und Spielbetrieb getragen, sodass bestenfalls auch andere Vereine auf die Initiative aufmerksam werden. Das langfristige Ziel ist es, die fair produzierte Sportkleidung im Berliner Breitensport bekannt zu machen und Vereine dafür zu begeistern. Bei Interesse stehen das Aktionsbündnis und seine Sportreferentinnen und Sportreferenten beratend und unterstützend zur Verfügung.

Wer die Trikots live erleben möchte, hat dazu im September gleich mehrere Gelegenheiten. So werden sie am 2. September bei der FUTURE LEAGUE Fachkonferenz, am 7. September beim Nachhaltigkeitstag der FIBA Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen auf der Fan Zone vor der Uber Arena und am 13. September vom DBV Charlottenburg beim Fairen Spieltag in der Sömmeringhalle präsentiert.

 


Hier kannst Du die Trikots live erleben

02.09.26 | FUTURE LEAGUE Fachkonferenz 

07.09.26 | Klimaschutztag

13.09.26 | Fairer Spieltag mit DBV Charlottenburg

Aktionsbündnis Fairer Handel Berlin

Sport und Fairer Handel

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Website Fairer Handel Berlin