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FUTURE LEAGUE Fachkonferenz
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Sport(groß)veranstaltungen der Zukunft
Berlin schafft Bewegung
Unter diesem Leitgedanken brachte die FUTURE LEAGUE am 1. und 2. September Akteurinnen und Akteure aus Sport, Politik, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft in Berlin im Rahmen des FIBA Women’s World Cups zusammen.
Den Auftakt bildete am 1. September die Female* Empowerment Night im Fotografiska. Ein Screening der Dokumentation The World on Our Shoulders und die anschließende Paneldiskussion „Wem gehört der Sport?“ richteten den Blick auf die Rolle von Frauen im Sport und auf die Frage, wer Sport gestaltet, repräsentiert und von ihm profitiert.
Auf dem Podium diskutierten unter anderem die Olympiasiegerinnen Svenja Brunckhorst und Kristina Vogel, die Eiskunstlauf-Weltmeisterin Minerva Hase, die ehemalige Fußballerin und Olympiasiegerin Tabea Kemme sowie Union Berlin Trainerin Marie-Louise Eta und American Football Nationalspielerin Anna-Lena Kronenberg. Moderiert wurde das Panel von Safa Semsary. Eröffnet wurde der Abend von der Parlamentarischen Staatssekretärin BMUKN Rita Schwarzelühr-Sutter, der Abteilungsleiterin Sport bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport Gabriele Freytag und dem Präsidenten des Deutschen Basketball Bunds Ingo Weiss.
Am 2. September ging das Programm auf dem EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg weiter. Diskutiert wurde, wie Sportgroßveranstaltungen langfristig zu mehr Bewegung, Teilhabe, Klimaschutz und Gleichberechtigung beitragen können.
Das Programm verband politische und strategische Perspektiven mit ganz konkreten Praxisbeispielen. In Workshops ging es unter anderem um inklusive und nachhaltige Laufveranstaltungen, Awareness und sichere Veranstaltungsräume, Mehrweglösungen, nachhaltige Stadtentwicklung und die Förderung von Bewegung in der Stadt. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Frage, wie FLINTA* im Basketball nachhaltig gestärkt werden können.
Auch das Thema Vernetzung spielte eine zentrale Rolle. Beim „Walk & Talk: Nachhaltige Führung und Netzwerken entlang des EUREF-Campus“ wurde beispielsweise diskutiert, wie nachhaltige Stadtentwicklung unter Einbeziehung des Sports funktionieren kann. Das Format verband fachlichen Input mit Austausch und machte deutlich, dass nachhaltige Sportveranstaltungen nicht isoliert gedacht werden können, sondern Teil einer größeren Entwicklung von Städten und Gesellschaft sind.
Damit setzte die FUTURE LEAGUE ein bewusst breites Zeichen: Die Zukunft des Sports entscheidet sich nicht allein auf dem Spielfeld. Sie entscheidet sich auch bei Fragen von Zugang und Teilhabe, bei Klimaschutz und Mobilität, bei der Sichtbarkeit und bei der Frage, welche langfristigen Impulse ein großes Sportereignis für eine Stadt hinterlässt.
Unter dem Titel FUTURE LEAGUE x Basketball findet ein vielfältiges Begleitprogramm für die gesamte Basketball-Community rund um den FIBA Basketball Women's World Cup 2026 statt.