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Hier geht´s hoch hinaus: Bouldern in Berlin
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Bouldern in Berlin
Greifen. Ziehen. Ankommen.
Bouldern – was ist das überhaupt? Die Trendsportart ist eine Form des Sportkletterns, bei der Wände oder Felsen ohne Seil oder Klettergurt in Absprunghöhe hinaufgeklettert werden. Die Kletterwände sind meist etwa drei bis fünf Meter hoch. Der Boden ist mit Fallschutzmatten ausgelegt, um Verletzungen bei einem eventuellen Sturz vorzubeugen. Allerdings geht es beim Bouldern nicht nur darum, luftige Höhen zu erklimmen. Das Ziel ist es, kurze Kletterrouten, die sogenannten Boulder, zu klettern und den jeweiligen Zielgriff zu erreichen. Die Routen sind mit farbigen Griffen markiert und weisen verschiedene Schwierigkeitsgrade auf. Dabei wird neben Kraft, Beweglichkeit und Koordination auch das Lösen von Problemen beziehungsweise das Lesen verschiedener Routen trainiert. Und obwohl es auf den ersten Blick nicht so scheint – es lässt sich hervorragend im Team bouldern. Zwar klettert immer nur eine Person, die Teampartnerinnen und Teampartner können jedoch Tipps geben und gemeinsam überlegen, wie der Boulder am besten gelöst wird. Und wo in Berlin lässt es sich am besten bouldern? Mittlerweile gibt es in der ganzen Stadt zahlreiche Kletteranlagen. Wir stellen einige davon vor.
Berliner Boulder Hotspots.
Hier entlang.
Berta Block in Pankow
In insgesamt vier Hallen und auf über 1800 qm bietet „die Berta“ Boulderfans aller Könnerstufen gerade Wände, verschiedene Platten, Verschneidungen und Überhänge in zahlreichen Neigungsgraden. Anfängerinnen und Anfänger können hier entspannt einsteigen, während Fortgeschrittene und Profis optimale Trainings- und Wettkampfbedingungen vorfinden.
DAV Kletterzentrum in Mitte
Neben einem großen Indoor-Kletterbereich gibt es auch einen separaten Boulderbereich. Hier sind sowohl Einsteigerinnen und Einsteiger als auch fortgeschrittene Kletterinnen und Kletterer willkommen. Anfängerinnen und Anfänger können sich von Trainerinnen und Trainern grundlegende Techniken und Sicherheitsmaßnahmen erklären lassen, bevor sie die Wände erklimmen. Das Bistro lädt im Anschluss zum gemütlichen Ausklang des sportlichen Ausflugs ein.
Südbloc Boulderhalle in Mariendorf
Im Südbloc bieten eine 1600 qm große Hallenfläche und ein großer Außenbereich Kletterspaß für alle – von Einsteigerinnen und Einsteigern über Gruppen und Schulklassen bis hin zu erfahrenen Boulderfans. Es gibt sechs Schwierigkeitsgrade und einen separaten Hallenbereich für Kinder und Jugendliche. Das Bistro bietet ein buntes Angebot an Snacks und Getränken für die kleine Pause zwischendurch.
Der Bouldergarten in Neukölln
Im Bouldergarten wird es bestimmt nicht langweilig – hier werden regelmäßig neue Boulder und Routen geschraubt, sodass sich die Fläche immer wieder verändert. Diese erstreckt sich auf über 2500 qm und mehreren Ebenen. Zusätzlich gibt es einen Kinderbereich und als Ausgleich zum Bouldern oder Klettern abwechslungsreiche Angebote wie Yoga, Shiatsu oder Massagen im Gartenstudio.
Urban Apes Bright Side in Schöneberg
In Schöneberg erwartet Kletterbegeisterte eine große Indoorfläche und Berlins größter Outdoorbereich. Auch hier wechseln immer wieder die Routen in acht verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Wer möchte, nimmt das große Kursangebot für jedes Niveau wahr. Weitere gute Gründe für einen Ausflug mit der ganzen Familie sind die Kinderhalle und das Bistro. Da ist garantiert für jeden und jede etwas dabei.
Bereit für den ersten Move?
Einfach ausprobieren.
Der Einstieg ins Bouldern gelingt einfach und unkompliziert – es ist keine spezielle Technik nötig. Stattdessen kommt es auf Körperspannung, ein gutes Gleichgewicht und Koordination an. Und Spaß machen darf es auch noch.