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Olympionikinnen und Olympioniken von morgen

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Vom 15. bis 19. September 2026 findet in Berlin das Herbstfinale von Jugend trainiert für Olympia & Paralympics statt. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler kämpfen in 10 olympischen und drei paralympischen Disziplinen um den Sieg – gleichzeitig gilt der olympische Gedanke: es geht um Fairness, Teamgeist und Spaß am Sport. Am 26. September entscheidet sich zudem, mit welcher Region Deutschland sich für die Austragung der Olympischen & Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewirbt.

Olympia-Entscheidungen in Berlin

Herbstfinale von Jugend trainiert für Olympia & Paralympics in Berlin

Olympia-Entscheidungen in Berlin

Was haben Basketballer Dirk Nowitzki, Hockeyspielerin Natascha Keller, Tennis-Ass Boris Becker, Beachvolleyballspielerin Laura Ludwig und Diskuswerfer Robert Harting gemeinsam? Sie alle haben in ihrer jeweiligen Sportart viel erreicht, große Erfolge gefeiert – und im Laufe ihrer Karriere an Olympischen Spielen teilgenommen. Aber nicht nur das: in ihrer Jugend waren sie allesamt Teil von „Jugend trainiert für Olympia“. Ein ziemlich gutes Vorzeichen für die 3.600 Schülerinnen und Schüler, die sich für das Herbstfinale von Jugend trainiert in Berlin qualifiziert haben. 404 Schulteams aus ganz Deutschland kommen gemeinsam mit 700 Lehrerinnen und Lehrern in der Sportmetropole zusammen, um sich vom 16. bis 18. September 2026 in den zehn olympischen Disziplinen Beach-Volleyball, Fußball, Golf, Hockey, Judo, Leichtathletik, Rudern, Schwimmen, Tennis und Triathlon sowie in den drei paralympischen Sportarten Fußball ID, Para Leichtathletik und Para Schwimmen zu messen.

Jugend trainiert    Hertbstfinale

Jugend trainiert für Olympia & Paralympics ist der weltgrößte Schulsportwettbewerb. Jedes Jahr nehmen rund 800.000 Schülerinnen und Schüler teil. Neben Wettkampferfahrung und Spaß an der eigenen Sportart ist der Wettbewerb auch darauf ausgelegt, Talente – oder sogar Olympiasiegerinnen und Olympiasieger von morgen – zu entdecken. Für die Nachwuchssportlerinnen und -sportler sind die Jugend trainiert Veranstaltungen somit auch ein mögliches Sprungbrett vom Schul- in den angehenden Leistungssport. 2019 feierte der Bundeswettbewerb 50-jähriges Jubiläum. Und seit 2013 finden parallel zu den Jugend trainiert für Olympia Bundesfinalveranstaltungen auch die Finals der Jugend trainiert für Paralympics statt. Das diesjährige Herbstfinale ist das insgesamt 108. Bundesfinale der Sommersportarten. 

Neben den sportlichen Entscheidungen, die vom 16. bis 18. September fallen, kommen die Nachwuchsathletinnen und -athleten sowie alle weiteren Beteiligten bereits am 15. September am Berliner Hauptbahnhof zusammen. Dort finden die offizielle Akkreditierung und ein erstes Aufeinandertreffen statt. Am 17. September steht allen Teilnehmenden das SpOrt365-Gelände im Görlitzer Park offen, wo ein buntes Rahmenprogramm mit unter anderem Foodtrucks, einem DJ, Sport-Challenges und vielem mehr Begegnung und Austausch untereinander fördern soll. Den Höhepunkt neben den Wettkämpfen bildet schließlich die Siegerehrung mit Showprogramm in der Max-Schmeling-Halle am 18. September. Neben den Teilnehmenden und Siegerinnen sowie Siegern werden auch prominente Gäste erwartet. Persönlichkeiten aus Politik und organisiertem Sport haben auch während der Wettkämpfe ihren Besuch angekündigt – so unter anderem Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner, die Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Familie Katharina Günther-Wünsche, Berlins Staatssekretärin für Sport Franziska Becker sowie die Präsidenten der Landessportbünde Berlin, Bayern und Nordrhein-Westfalen Thomas Härtel, Jörg Ammon und Stefan Klett. Und auch die diesjährigen Patinnen und Paten, unter anderem Para Schwimmerin Kirsten Bruhn und Ruderer Max Munski, lassen es sich nicht nehmen, vorbeizuschauen.

SpOrt365-Gelände    Max-Schmeling-Halle

Der September steht in Berlin somit ganz im olympischen Zeichen – wenige Tage nach dem Jugend-Bundesfinale, genauer am 26. September, entscheidet sich, mit welcher Stadt oder Region Deutschland ins Rennen um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 geht. Neben Berlin und den Partnerregionen Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern hoffen auch München und KölnRheinRuhr auf den Zuschlag bei der DOSB-Mitgliederversammlung.  

Für Siegerinnen, Sieger und alle Teilnehmenden beziehungsweise Bewerbende gilt jedoch gleichermaßen: Verlieren im Sport bedeutet auch, den Erfolg anderer fair und respektvoll anzuerkennen – und niemals aufzugeben. Denn nur so wird man vielleicht doch irgendwann einmal Olympiasiegerin oder Olympiasieger.