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"We own the Game"
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Mehr als eine Weltmeisterschaft
FIBA Basketball Women's World Cup 2026
28 Jahre ist es her, seit 1998 die letzte Frauen-Basketball-Weltmeisterschaft in Deutschland stattgefunden hat. Damals war auch Berlin einer der Austragungsorte. 2026 wurde die Sportmetropole erneut zur ganz großen Bühne für Basketball auf Top-Niveau, sportliche Höchstleistungen und Female Empowerment.
Vom 4. bis 13. September 2026 fand die FIBA Frauenbasketball-Weltmeisterschaft diesmal ausschließlich in Berlin statt.
Die Spiele wurden in der Max-Schmeling-Halle und der Uber Arena ausgetragen. Um den Weltmeistertitel kämpften insgesamt 16 Teams: Deutschland, Australien, Belgien, China, Tschechien, Frankreich, Ungarn, Italien, Japan, Korea, Mali, Nigeria, Puerto Rico, Spanien, Türkei und die USA. Die großen Favoritinnen waren von Beginn an die US-Amerikanerinnen. Aber auch Belgien und Frankreich gehörten zum Favoritenkreis. Im Finale am 13. September 2026 in der Uber Arena standen sich schließlich Frankreich und die USA gegenüber. Die Amerikanerinnen um Breanna Stewart, Caitlin Clark und Angel Reese sicherten sich ihren fünften Weltmeistertitel in Folge. Die deutschen Basketballerinnen erspielte sich einen starken vierten Platz.
Basketball erleben
auf und neben dem Court
Neben den Matches bot sich Fans und Interessierten ein breites Begleitprogramm. Unter dem Titel FUTURE LEAGUE x Basketball fanden zahlreiche Formate statt, die zum Mitmachen, Austauschen und Vernetzen einluden. Bereits am 1. und 2. September, also noch vor WM-Anpfiff, versammelte die FUTURE LEAGUE, ein Netzwerk von über 100 Berliner Partnerinnen und Partnern, Akteurinnen und Akteure aus Sport, Politik und Gesellschaft bei der Female* Empowerment Night und einer Fachkonferenz auf dem EUREF Campus. Gemeinsam wurde über die Zukunft von Sportgroßveranstaltungen und Themen wie Nachhaltigkeit, Teilhabe und Bewegung diskutiert. In den darauffolgenden Tagen war die WM dann in der ganzen Stadt erlebbar, unter anderem beim Afrogermany Basketball Festival, dem 3x3 Festival „Vom Kiez in die Welt“, im Rahmen einer Sport-Assistenz-Ausbildung, während der Schulsportwoche, bei einem 3x3 Flinta* Turnier, einem Unified Basketball Turnier oder auf dem Pop-Up-Basketballcourt am Breitscheidplatz.
Der Deutsche Basketball Bund (DBB) organisierte darüber hinaus gezielte Fort- und Weiterbildungsformate. Gleich zu Beginn, vom 4. bis 6. September, tagte in einer Nebenhalle des Velodroms die internationale Coach Clinic – eine Fortbildungs- und Austauschplattform für Trainerinnen und Trainer. Neben den Profis sollten jedoch auch die kleinen Nachwuchstalente nicht zu kurz kommen. Das Mini-Festival, das ebenfalls vom 4. bis 6. September stattfand, versammelte Mädchen der Jahrgänge 2015 und jünger zu einem Wochenende voller „Girls-Power“ inklusive des Besuchs eines WM-Spiels. Ausrichter war die BG Zehlendorf in Kooperation mit dem Berliner Basketball-Verband. Ebenso wichtig wie Trainerinnen und Trainer sind auch die Schiedsrichterinnen. Am Samstag, 5. September fand deshalb in der Geschäftsstelle von ALBA Berlin die Female Referee Clinic statt – ein Förderlehrgang speziell für Schiedsrichterinnen. Parallel dazu richteten sich die Fortbildungen „Easybasket und Minibasketball mit Grundschulkindern“ und „Mädchenbasketball in der Grundschule“ am 5. September an Trainerinnen und Trainer, Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen sowie pädagogische Fachkräfte.
In Berlin stand die Frauen-Basketball-Weltmeisterschaft auch im Zeichen von Female Empowerment. Vom 10. bis 13. September trafen sich deshalb die Teilnehmerinnen des internationalen Female Leadership Programs wieder. Das Programm initiierte der Deutsche Basketball-Bund gemeinsam mit der FIBA Foundation, der GIZ und dem Deutschen Olympischen Sportbund. Ziel war es, jungen Frauen ihre Möglichkeiten als „Youth Leader“ aufzuzeigen und das (verstärkte) Miteinander von Sport, Bildung sowie gesellschaftlichem Engagement zu fördern. Passend dazu wurde während der Frauen-WM am 11. und 12. September 2026 auch die Workshop-Reihe „Frauen im Basketball“ mit Vertreterinnen der Landesverbände fortgeführt.
Basketball ist etwas für jede und jeden
FIBA Basketball Women's World Cup 2026
Gemeinsam jubeln, mitfiebern, Basketball feiern – dazu hatten Fans vom 4. September an vor allem direkt auf dem Platz vor der Uber Arena Gelegenheit. Auch dort machte ein buntes Programm die Faszination und Begeisterung für den Sport erlebbar. Es gab einen 3x3 Court, eine Future Box, in der unter anderem Themen wie Inklusion, Nachhaltigkeit und natürlich Female Empowerment abgebildet wurden, Event- und FIBA-Partnerstände sowie einen Fan-Shop.
Den Titel sicherte sich zwar das US-Starensemble – Grund zum Jubeln hatten in Berlin während der Frauen-Basketball-Weltmeisterschaft 2026 aber auch alle weiteren Teilnehmerinnen, die Fans sowie Interessierte. „We own the game“ – das übergreifende Motto war in der ganzen Stadt Programm. Und somit konnte Berlin eindrucksvoll aufzeigen: Basketball ist etwas für jede und jeden.