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Deutschland ist (wieder) Weltmeister!
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Wir sind Hockeyweltmeister
Mit einem 1:0 sicherten sich die deutschen Hockey-Herren Ende August den nunmehr vierten Weltmeistertitel. Im belgischen Wavre verteidigte das Team von Trainer André Henning seinen Erfolg von 2023 und zieht damit mit Rekordsieger Pakistan gleich. Im Finale gegen Spanien bewiesen die Deutschen Nervenstärke, verteidigten konsequent und konnten sich auf Keeper Jean Danneberg verlassen. In der 44. Minute war es schließlich Michel Struthoff, der seine Mannschaft in Führung brachte – und gleichzeitig den Siegtreffer erzielte. Nach einer zweiminütigen Unterzahl im Schlussviertel und einer kämpferisch überzeugenden Teamleistung hieß es nach Abpfiff schließlich: Deutschland ist (wieder) Weltmeister.
Ausgebildet in Berlin, erfolgreich mit der Nationalmannschaft
Anteil am großen deutschen Erfolg hatten auch zwei Berliner. Johannes Große und Thies Prinz stammen beide aus der Sportmetropole und wurden bei Berliner Vereinen ausgebildet. Große begann seine Karriere bei den Zehlendorfer Wespen, wechselte 2015 zum Hamburger Club an der Alster und spielt mittlerweile für Rot-Weiss Köln. Prinz spielte ebenfalls bei den Zehlendorfer Wespen und anschließend beim TC Blau-Weiß Berlin, bevor er Rot-Weiss Köln verstärkte und aktuell im Kader des niederländischen Clubs Pinoké Amsterdam steht. Und auch, wenn beide Spieler nicht mehr ganz so häufig auf den Berliner Hockeyplätzen unterwegs sind, war auch in ihrer Heimatstadt die Freude über den Erfolg der „Honamas“, wie die Mannschaft hierzulande genannt wird, groß. Denn die Hockeybegeisterung in Berlin wächst stetig.
Der Berliner Hockey-Verband gibt an, dass in den unter seinem Dach 31 vertretenen Vereinen mehr als 11.000 Mitglieder aktiv sind.
Zum Berliner Hockey-Verband
Feldhockey für Klein und Groß
Der Spielbetrieb in Berlin ist als Jugend- und Erwachsenenstaffel organisiert. In der Jugend durchlaufen Mädchen und Jungen die U12, U14, U16 und U18, bevor sie ausschließlich im Erwachsenenbereich spielen. In den Vereinen gibt es allerdings auch Angebote für die ganz Kleinen. Ballschule, Hockeyzwerge oder Minis – Mädchen und Jungen können früh einsteigen und werden von Trainerinnen und Trainern spielerisch an die Mannschaftssportart herangeführt. Je nach Verein und interner Struktur gibt es zudem sowohl im Jugend- als auch im Erwachsenenbereich die Möglichkeit, ein Probetraining zu absolvieren und dabei herauszufinden, ob das schnelle Spiel mit Schläger und Ball zu den eigenen Vorstellungen passt und, noch viel wichtiger, Spaß macht.
Berliner Bundesligisten live erleben
Sei live dabei!
Wer professionellen Hockeysport nicht nur im Rahmen von Großevents wie der Weltmeisterschaft oder den Olympischen Spielen im Fernsehen, sondern viel lieber live erleben möchte, schaut am besten bei den Heimspielen der Berliner Bundesligisten vorbei. So sind die 1. Herren des Berliner HC gerade wieder in die 1. Feldhockey Bundesliga aufgestiegen. In der 2. Liga (Süd) der Hockeyherren sind mit den Zehlendorfer Wespen, dem TuS Lichterfelde und dem TC Blau-Weiß Berlin gleich drei Berliner Mannschaften vertreten. Die Damen des Berliner HC sind ebenfalls in der 1. Liga unterwegs, während die Zehlendorfer Wespen, TuS Lichterfelde und der Berliner SC Damenmannschaften in der 2. Liga stellen. Der diesjährige Ligabetrieb läuft auf dem Feld noch bis Ende Oktober. Dann geht es für die Bundesliga-Teams, aber auch für alle weiteren Mannschaften aus dem Jugend- und Erwachsenenbereich in die Halle. Dort wird mit weniger Spielerinnen und Spielern auf dem Spielfeld gespielt – die Spannung ist aber mindestens ebenso hoch. Und die Anzahl an Berliner Bundesligisten, die während der kalten Jahreszeit in einer Ost-Liga gegeneinander antreten, auch. Der in Nord, Ost, Süd und West aufgeteilte Spielbetrieb der ersten Liga gipfelt im Januar und Februar schließlich in den Playoffs. Wer diese gewinnt, ist, ist Deutscher Hallenhockey-Meister. Gleiches gilt für die Feldsaison, die ihren Höhepunkt in Form der Playoffs Mitte nächsten Jahres findet. Bis dahin gibt es in Berlin aber erst einmal noch jede Menge Feld- und Hallenhockey zu sehen. Und wer möchte, probiert es einfach selbst einmal aus.