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UEFA EURO 2024 HOST CITY BERLIN
Berlin – Weltoffene Sportmetropole und Trendstadt
Die Sportmetropole Berlin war eine von zehn Host Cities, die das weltweit drittgrößte Sportevent gemeinsam organisierten. Mit insgesamt sechs Spielen war Berlin als Austragungsort von besonderer Bedeutung und bot mit dem Finale am 14. Juli 2024 im Berliner Olympiastadion ein internationales Schauspiel der Sonderklasse.
Résumé
Stimmen zur UEFA EURO 2024
Nachhaltigkeit
Future league
Host City Berlin Nachhaltigkeit
Unter dem Motto "Die EURO 2024 wird unser Spiel" wurde in Berlin wie auch schon zu den Special Olympics World Games Berlin 2023 ein Hauptaugenmerk auf das Thema Nachhaltigkeit gelegt. Projekte gab es u. a. in den Bereichen Infrastruktur, Veranstaltungen, Sport und Bildung. Im Fokus standen vor allem die Themen Klimaschutz, Teilhabe und Antidiskriminierung.
Der FUTURE LEAGUE kam dabei als Kommunikationsplattform eine Schlüsselrolle zu. Sie ist das Ergebnis von gemeinsamem, vielfältigem und langjährigem Engagement von Berliner Organisationen und Initiativen und umfasste während des Turnierzeitraums neben den Projekten und deren Veranstaltungen drei zentrale Aktivierungen.
In Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten aus über 140 Organisationen aus den Bereichen Kultur, Umwelt, Sport, Bildung, Menschenrechte und Verwaltung wurde ein Leitbild entwickelt, das die Ziele in den Bereichen Ökologie, Soziales sowie Ökonomie und Governance formuliert.
Auf der Fan Zone zur UEFA EURO 2024 wurden insgesamt 64 Maßnahmen für Klimaschutz und Klimaanpassung umgesetzt. Besonders erfolgreich war das Mehrwegkonzept, das von der Deutschen Umwelthilfe als Best Practice ausgezeichnet wurde. Die Fan Zone war vollständig einwegverpackungsfrei und setzte auch bei der Ausstattung konsequent auf Wiederverwendung. 88 Prozent der eingesetzten Materialien wurden weiterverwendet, 52 Prozent waren gemietet oder geliehen. Bei den temporären Bauten lag die Wiederverwendungsquote sogar bei 93 Prozent. Insgesamt wurde dadurch ein Einsparpotenzial von rund 6.000 t CO2 ermittelt.
Auch im Catering wurde Nachhaltigkeit konsequent umgesetzt. Rund 60 Prozent der angebotenen und verkauften Speisen waren vegetarisch oder vegan. Gemeinsam mit der Berliner Tafel konnten zudem 1,1 t Lebensmittel gerettet werden. Der Stromverbrauch der Fan Zone wurde vollständig mit Ökostrom gedeckt, wodurch rund 172 t CO2 eingespart wurden. Darüber hinaus wurden 1,2 t Materialien an soziale und gemeinnützige Projekte vermittelt. Teile des Host-City-Dressings wurden zu Taschen, Rucksäcken und Mappen upgecycelt und konnten so weiter genutzt werden.
Die Fan Zone wurde zudem als Bildungs- und Informationsort für Nachhaltigkeit genutzt. Im FUTURE HUB konnten sich Besuchende über Zero Waste, Klimaschutz, Klimaanpassung und nachhaltige Ernährung informieren. Über den FUTURE FUND hatten Besuchende außerdem die Möglichkeit, ihre Pfandbecher für konkrete Projekte zu spenden.
Mit ihrem umfassenden Nachhaltigkeitskonzept hat die Fan Zone einen deutlichen Leuchtturmcharakter entwickelt. Sie wird als erste einwegplastikfreie Fan Zone der Welt bezeichnet, wurde von der Deutschen Umwelthilfe als Best Practice ausgezeichnet und dient als Grundlage für neue Standards bei nachhaltigen Veranstaltungen in Berlin.
Weitere Informationen
Nachhaltigkeit als Kernprinzip
Teilnehmende Länder
2024