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UEFA EURO 2024 HOST CITY BERLIN

Heimspiel! Unter dem Motto "UNITED BY FOOTBALL – VEREINT IM HERZEN EUROPAS" fand vom 14. Juni bis 14. Juli 2024 die Fußball-Europameisterschaft der Männer, die UEFA EURO 2024, in Deutschland statt.

Berlin – Weltoffene Sportmetropole und Trendstadt

Die Sportmetropole Berlin war eine von zehn Host Cities, die das weltweit drittgrößte Sportevent gemeinsam organisierten. Mit insgesamt sechs Spielen war Berlin als Austragungsort von besonderer Bedeutung und bot mit dem Finale am 14. Juli 2024 im Berliner Olympiastadion ein internationales Schauspiel der Sonderklasse.

Offizielle UEFA EURO Seite →

Résumé

Stimmen zur UEFA EURO 2024

Résumé

Die Berliner Innen- und Sportsenatorin Iris Spranger:

„Wir sind in Berlin sehr zufrieden mit dem Verlauf der UEFA EURO 2024. Auch wenn die deutsche Mannschaft im Viertelfinale leider ausgeschieden ist, ist die Sportmetropole Berlin die Gewinnerin der EM. Denn die mit der Euro 2024 verknüpften Erwartungen sind übertroffen worden: Die Stimmung war super – in der gesamten Stadt, im Olympiastadion Berlin oder in den Fan Zones. Der Handel zeigte sich sehr zufrieden mit dem Geschäft. Auch das Konzept der Müllvermeidung hat sich in den Fan Zones bewährt. Die Sicherheitsbehörden haben länderübergreifend hervorragend kooperiert und für unsere Sicherheit gesorgt. Und in Sachen Mobilität gab es in Berlin einen reibungslosen Ablauf auf allen Wegen. Berlin hat erneut gezeigt, dass es sportliche Großereignisse auf höchstem Niveau durchführen kann. Nach den Special Olympics World Games 2023 und der UEFA EURO 2024 können wir selbstbewusst sagen: Berlin steht bei einer nationalen Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele bereit.“ 

Bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Berliner Polizei und Feuerwehr bedankte sich Iris Spranger ausdrücklich und gab bekannt, dass die Kolleginnen und Kollegen zwei Tage Sonderurlaub für den großen Einsatz im Rahmen der UEFA EURO 2024 erhalten. 

Dr. Barbara Slowik, Polizeipräsidentin des Landes Berlin:

„Die hohen Erwartungen an die Polizei Berlin, den Berlinerinnen und Berlinern und den Gästen unserer Stadt eine sicher UEFA EURO 2024 zu ermöglichen, konnten wir erfüllen. Dahinter stehen intensive Vorbereitungen, hohe Professionalität und viel persönliches Engagement im engen Schulterschluss mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus Bund und Ländern sowie allen nationalen und internationalen Verantwortlichen für diese Meisterschaft. Wir blicken auf eine sehr anstrengende, überaus erfolgreiche und mit vielen positiven Eindrücken verbundene Einsatzzeit zurück. Unsere Einsatzbotschaft lautete „Play Fair! Stay Safe!“ Sie kam an und wurde mit Leben gefüllt. 

Dr. Karsten Homrighausen, Landesbranddirektor Berlin:

„Aus meiner Sicht war die Leistung der Berliner Feuerwehr während der Fußball-Europameisterschaft ein voller Erfolg. Es war anstrengend, aber wir konnten als Feuerwehr und Rettungskräfte unsere Leistungen zuverlässig in Berlin erbringen auch während der UEFA EURO 2024. Das wir auch Jahre vorher mit den Planungen angefangen haben, zeigt die Anstrengungen, die wir in das Turnier gelegt haben.“ 

Steffen Simon, DFB-Mediendirektor:

„Wir haben zwar das Spiel gegen Spanien verloren aber dafür viele Herzen gewonnen. Was hängen bleibt, sind die Stimmung, die Fröhlichkeit und Buntheit dieser Europameisterschaft. Den Fans wurden auf der Fan Zone Berlin und bei den Fanmärschen Räume gegeben, um gemeinsam zu feiern und Erinnerungen zu schaffen. Ich würde mich freuen, wenn wir diese Erfahrungen und Stimmungen auch nach der EM mit in den Alltag nehmen.” 

Martin Kallen, UEFA-Turnierdirektor der EURO 2024:

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Resultat. Das Konzept, das zusammen mit der Bundesregierung und den Host Cities entwickelt wurde, ist aufgegangen. Den Mut das größte Tor der Welt aufzustellen, den hat nur Berlin. Die Spiele und das Finale im Olympiastadion waren beeindruckend auch dank der Investitionen, die nach der EM bleiben werden.” 

Michael Linhart, Botschafter der Republik Österreich:

„Ich kann nur ein großes Kompliment aussprechen: Deutschland war ein ganz toller Gastgeber. Auch wie die Fans miteinander gefeiert haben, in den einzelnen Städten, aber auch in Berlin. Es war einfach ein gemeinsames Feiern der Fans untereinander. Und das Setting hier in Berlin war ein ganz besonderes, mit dem großen Tor, das inspiriert einfach.“ 

Nachhaltigkeit

Future league

Nachhaltigkeit

Host City Berlin Nachhaltigkeit

Unter dem Motto "Die EURO 2024 wird unser Spiel" wurde in Berlin wie auch schon zu den Special Olympics World Games Berlin 2023 ein Hauptaugenmerk auf das Thema Nachhaltigkeit gelegt. Projekte gab es u. a. in den Bereichen Infrastruktur, Veranstaltungen, Sport und Bildung. Im Fokus standen vor allem die Themen Klimaschutz, Teilhabe und Antidiskriminierung. 

Der FUTURE LEAGUE kam dabei als Kommunikationsplattform eine Schlüsselrolle zu. Sie ist das Ergebnis von gemeinsamem, vielfältigem und langjährigem Engagement von Berliner Organisationen und Initiativen und umfasste während des Turnierzeitraums neben den Projekten und deren Veranstaltungen drei zentrale Aktivierungen.

Future league portfolio

In Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten aus über 140 Organisationen aus den Bereichen Kultur, Umwelt, Sport, Bildung, Menschenrechte und Verwaltung wurde ein Leitbild entwickelt, das die Ziele in den Bereichen Ökologie, Soziales sowie Ökonomie und Governance formuliert.

Auf der Fan Zone zur UEFA EURO 2024 wurden insgesamt 64 Maßnahmen für Klimaschutz und Klimaanpassung umgesetzt. Besonders erfolgreich war das Mehrwegkonzept, das von der Deutschen Umwelthilfe als Best Practice ausgezeichnet wurde. Die Fan Zone war vollständig einwegverpackungsfrei und setzte auch bei der Ausstattung konsequent auf Wiederverwendung. 88 Prozent der eingesetzten Materialien wurden weiterverwendet, 52 Prozent waren gemietet oder geliehen. Bei den temporären Bauten lag die Wiederverwendungsquote sogar bei 93 Prozent. Insgesamt wurde dadurch ein Einsparpotenzial von rund 6.000 t CO2 ermittelt.

Auch im Catering wurde Nachhaltigkeit konsequent umgesetzt. Rund 60 Prozent der angebotenen und verkauften Speisen waren vegetarisch oder vegan. Gemeinsam mit der Berliner Tafel konnten zudem 1,1 t Lebensmittel gerettet werden. Der Stromverbrauch der Fan Zone wurde vollständig mit Ökostrom gedeckt, wodurch rund 172 t CO2 eingespart wurden. Darüber hinaus wurden 1,2 t Materialien an soziale und gemeinnützige Projekte vermittelt. Teile des Host-City-Dressings wurden zu Taschen, Rucksäcken und Mappen upgecycelt und konnten so weiter genutzt werden.

Die Fan Zone wurde zudem als Bildungs- und Informationsort für Nachhaltigkeit genutzt. Im FUTURE HUB konnten sich Besuchende über Zero Waste, Klimaschutz, Klimaanpassung und nachhaltige Ernährung informieren. Über den FUTURE FUND hatten Besuchende außerdem die Möglichkeit, ihre Pfandbecher für konkrete Projekte zu spenden.

Mit ihrem umfassenden Nachhaltigkeitskonzept hat die Fan Zone einen deutlichen Leuchtturmcharakter entwickelt. Sie wird als erste einwegplastikfreie Fan Zone der Welt bezeichnet, wurde von der Deutschen Umwelthilfe als Best Practice ausgezeichnet und dient als Grundlage für neue Standards bei nachhaltigen Veranstaltungen in Berlin.

Weitere Informationen

Nachhaltigkeit als Kernprinzip

Mehr zur Future League

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